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Nachrichten - Jela

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 18
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Bücherecke / The Crescent Stone, Grace McNally
« am: 2013-09-21, 12:39:23 »
The Crescent Stone, Grace McNally, gelsen als eBook für 0 €

Genre: Urban Fantasy

Das ist der erste Teil von was auch immer und ich werde den zweiten Teil nicht lesen, außer es gibt ihn für 0 € und ich merke vor dem runterladen nicht, dass es der zweite Teil ist.

Waisenkind findet und verschluckt seltsamen Stein, wird von ihren Großeltern überraschend aufgenommen, kann sich durch den Stein jetzt in einen Gargoyle verwandeln, wird vom Militär gejagt, das diesen Stein haben will, um Supersoldaten zu züchten und flüchtet zu einem Professor, der früher bei dem Militärprojekt war und mit einigen Experimenten geflohen ist.
Im Verlauf des Buches kommen auch halbwegs unmotiviert noch Vampire dazu.

Hätte spannender sein können. Vielleicht hätte es dafür auch schon geholfen, wenn nicht ausnahmslos alle Leute, denen die Superheilungskräfte und Verwandlungsgeschichten auffallen, das einfach so hinnehmen würden. Ja, der Arzt will aus ihr ein Forschungsobjekt machen und die Dorfbevölkerung nennt sie dämonisch oder des Teufels, aber das auch auf eine so selbstverständliche Art, als ob ständig irgendwo Ausgeburten der Hölle herum liefen.

Man kann es mit der Suspension of Disbelief auch übertreiben.

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Bücherecke / The Cornerstone, Nick Spalding
« am: 2013-09-21, 12:38:35 »
The Cornerstone, Nick Spalding, gelesen als eBok für 0 €

Genre: Urban Fantasy

Bibliotheken sind in unserer Welt nicht gerade ein Ort der Ehrfurcht, des Respekts und der Erhabenheit. Unser Held landet nur in der städtischen Bibliothek weil seine Mutter wollte, dass er auch mal aus seinem Zimmer kommt und es regnet und sonst nicht viel los ist. Das ist noch nicht ganz so spektakulär, obwohl auch der Einstieg schon mit einem schönen trockenen Ton kommt, als Gegenpol zum Wetter.

Über einen kleinen Umweg findet Max dann auch heraus, dass einige Bücher Tore zu anderen Welten sind. So auch „The Cornerstone“. In dieser anderen Welt trifft Max auf ein Mädchen, das ihn bittet, ihre Welt zu retten. Außer ihr glaubt keiner, dass die Welt in Gefahr ist, bis es tatsächlich passiert … soweit wenig überraschend. Und Max hat auch keine Lust, die Welt zu retten und glaubt auch nicht daran, dass man mit Worten etwas bewegen kann, also, Wortmagie üben. Denn in dieser Welt sind Worte machtvoll und Bibliotheken sind Orte, an denen die Magie der Worte gebündelt werden.

Wie das Mädchen aus der anderen Welt in Max Welt reist, um ihn doch noch zu überzeugen, ihre zu retten, wie Max lernt, die Wortmagie zu nutzen und sich mit dem Cornerstone anfreundet, wie Kloschüsseln zu Waffen werden und was Max Opa damit zu tun hat, das sei jedem selbst überlassen, herauszufinden.

Trotz übler fieser Monster, dummer Handlanger der bösen Gegner und erstaunlich vielen Klischees ist das Buch so unterhaltsam und einnehmend geschrieben, dass mir vieles davon erst jetzt beim Schreiben bewusst wird.

Wenn mir nochmal ein e-Book von Spalding über den Weg läuft bin ich gerne bereit, dafür auch was zu bezahlen. Wenn es ein bisschen wie The Cornerstone ist, dann ist trockener Humor und gute Unterhaltung zu erwarten.

18
Bücherecke / The Wishing Tree, Peter Nuttall
« am: 2013-09-21, 12:37:39 »
The Wishing Tree, Peter Nuttall, gelesen als eBook für 0 €

Genre: Fantasy mit einem Hauch Urban

Ein nicht allzu ernstes aber nett erzähltes Buch.

Ein unfreiwilliger Held fällt durch ein Loch in eine fremde Welt, das kommt da öfter vor. Alle denken, dass er die Prophezeiung erfüllen wird und die Welt vor den bösen Flüchen rettet. Der Held lehnt seine Heldenrolle ab und will nur Heim. So weit so wenig neu.

Im Laufe der Geschichte finden wir heraus, was es mit den Flüchen auf sich hat, warum Bürokratie Leben retten kann, warum Baba Yaga keine Fragen mag und lernen allerlei seltsame Gestalten kennen. Was mir persönlich mehr als einen Schmunzler wert war. Ob es jetzt die Prinzessin ist, die das Sumpfmonster besticht, sie zu entführen, damit sie, epischer Kausalität getreu, von einem Prinzen gerettet werden kann, der sie dann, den gleichen Gesetzen folgend, heiraten muss, oder der König, der behauptet, durch eine Tür in fremde Welten gelangen zu könne, obwohl er sich nur davon schleicht, ums ich mal richtig zu betrinken oder irgendeine andere der vielen bunten Gestalten, es steckt viel Liebe zum Detail und erfrischend wenig Respekt vor Klischees in dem Buch.

Der Held ist auf der Suche nach dem „Wishing Tree“, da dieser eine Frucht tragen soll, die dem, dem sie in die Hand fällt, jeden Wunsch erfüllen kann. Auch den, nach Hause zu kommen.

Am Ende gibt es für einige ein Happy End, für andere nicht, so, wie sich das gehört.

Ich werde sicher nicht anfangen, Bücherläden nach Peter Nuttall zu durchsuchen, aber dieses Buch hat mich durchaus gut unterhalten. Ein bisschen wie Popcornkino: Nicht die große Erfüllung aber angenehm kurzweilig.

19
Bücherecke / Neue Rezis
« am: 2013-09-21, 12:36:19 »
Soo, ich hab natürlich fleißig weiter gelesen...
Und ihr dürft gerne kommentieren, ich seh doch, dass hier mitgelesen wird ;)

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Bücherecke / Shadowangels
« am: 2013-07-24, 20:02:26 »
Shadowangels von CC Masen, Original-Deutsch, gelesen als eBook für 0 €

Genre: Engel-Erotik

Oookay. Oder eher oh, oohhh, oooooooh-kay?
Die Story: Die Shadowangels bewachen die Menschheit. Der Bösewicht, also der Teufel, in menschlicher Gestalt auf der Erde als Mr. Santanos, Geschäftsführer von Hell's Inc (dafür gibt es von mir ein zweifaches Mu-ha-ha), will, naja, was der Teufel so will.
Er plagt die Welt mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis. Das letzte Beben ist so heftig, dass- und jetzt kommts - durch Plattenverschiebung etc im Meeresboden Risse entstehen und sich Berge auftürmen, die verhindern, dass das durch die Tsunamis an Land gespülte Wasser wieder zurück ins Meer fließen kann. Dadurch - lasst es euch auf der Zunge zergehen - sammelt sich alles Wasser auf einer Hälfte der Erdkugel, die durch dieses Ungleichgewicht aus ihrer Umlaufbahn geschleudert wird.

Und da sag nochmal einer, Erotikromane hätten keine plausible Handlung.

Natürlich sind das unschuldige junge Mädchen, das nichts als einen Koffer voll Dessous besitzt und der reiche Earl schon seit Urzeiten füreinander bestimmt.
Und durch ihre Vereinigung (jaja) werden seine Flügel, das Erbe seines Shadowangel-Vaters manifestiert und er wird die himmlischen Heerscharen anführen, die Welt mit Flügelschlagluftzug wieder in ihre Umlaufbahn zu bringen.
Sie wird dadurch zur Königin der Sterne und kann damit der guten Waage sagen, sie soll die Erde wieder zurechtdrücken, damit das mit dem Wasser wieder läuft.

Fast alle in diesem Buch sind wunderschön, total heiß und halbnackt. Es gibt alles von Petting über Videosex bis zu echtem Sex.
Die Marmelade ist superlecker, die Fummel sind heiß, die Sprache eher für ein jugendliches Zielpublikum.
Heiß her geht es zwar, auch richtig, aber nicht dauernd.

Ich empfehle das mal nicht zum lesen, weil ich nicht 13 bin, manche Dinge doch zu sehr an den Haaren herbei gezogen fand und hauptsächlich im Bus lese.
Aber wer sowas mag kann sicher schlimmeres lesen als Barbara Cartland meets Engelkram.

21
Bücherecke / The farther Side of Away
« am: 2013-07-23, 20:49:43 »
The farther side of Away von Signey Jack Cullen, gelesen als eBook für 0 €

Genre: Bibel-Fantasy (gibts nicht? hat n Grund)

Dieses Buch hat es definitiv in meine Top 10 der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe geschafft. Ich habe diese Top 10 sogar eigens für dieses Buch eröffnet, damit es einen Platz hat, an den es gehört.
Dieses Buch ist, ihr ahnt es, nicht wirklich gut.
Nehmen wir mal an, es wäre mir egal, wenn jemand keine englische Grammatik kann, was es nicht ist. Nehmen wir mal an, mir würde nicht immer ein Zucken im Nacken entstehen, wenn jemand Sachen schreibt wie "he was been away for long".
Nehmen wir weiterhin an, ich hätte nichts dagegen, wenn alle Nase lang Teile vom vorhergehenden Satz im nächsten genau so wieder verwendet werden, so, als müsse man mir alles ganz langsam erklären. Weil ich es nur ganz langsam verstehe, wenn Teile vom vorhergehenden Satz im nächsten genau so wieder verwendet werden.
Nehmen wir außerdem an, ich fände es nicht schlimm, wenn in einer Schlacht ständig Personen das erste mal auftauchen, in einem Absatz kurz die Beziehung zu ihrem jetzigen Gegner erläutert wird, nur damit einer von beiden dann im nächsten Satz stirbt.
Selbst wenn wir uns zusätzlich noch zu der Annahme versteigen ich käme nicht ins Grübeln, wenn jemand einem anderen ein Messer "in den Kopf" sticht, oder jemanden den oberen Teil des Schädels abreißt, weil das einfach nicht so richtig funktioniert.
Wenn wir das alles haben, dann kann es mich auch nicht erschüttern, dass explizit darauf hingewiesen wird, dass, obwohl Person A gerade Person B mit gaaanz viel Kraft gegen die aus Stein gemauerte Wand eines Gebäudes geworfen hat, trotzdem keine Teile der Steine absplittern (wieso sollten sie auch, jetzt mal ehrlich?).
Aber darauf hinzuweisen,dass jemand sehr belesen ist und trotzdem einen feinen Sinn für Humor hat, das scheint mir verwegen. Das geht ja gar nicht.
Menschen die lesen sind humorlos.

Worum es eigentlich geht?
Es geht um Adam und Eva, ja der Adam und die Eva und ihre Kinder Cain, Abel, Seth, Elam und die anderen 29. Und deren Kinder. Und deren Kinder. Und um den Teufel, Gott und die Welt.

Adam und Eva sind unsterblich.
Gott hat ihnen gesagt, dass sie irgendwann mal einen siebenjähriger Krieg gegeneinander führen werden in dem alle Leute auf der Erde sterben. Und wenn Adam und Eva nicht nur die ersten sondern auch die letzten sind, dann können sie auch sterben.
Wir erleben den Tod von Cäsar, die Querelen danach, wir besuchen Jesus und haben Teil an reichlich Massakern auf der Welt.
Nach 5000 Jahren Unsterblichkeit haben Adam und Eva genug und zetteln den Krieg an.
Gegeneinander.

Warum?
Adam ist ein Werwolf und Eva ein Vampir und die mögen sich nunmal nicht.
Die Kinder von Adam und Eva sind auch alle Werwölfe oder Vampire (Abel: Vampir, Cain: Werwolf, Seth: Vampir ...)
Kriegen Vampirpärchen Kinder, kriegen sie kleine Vampire. Werwolfpärchen bekommen kleine Werwölfe und Mischbeziehungen kriegen Menschen (außer es sind Adam und Eva. Gegen Ende des Buches wird behauptet, das sei unlogisch)
Je weiter die in der Erbfolge von Adam und Eva weg sind um so "verdünnter" wird die Blutlinie, Werwölfe sind dem Mond unterworfen, Vampire müssen Blut trinken und können nur Nachts mal raus.
Werwölfe sind rassistische Grüppchenkämpfer (schwarze Werwolfsfrauen stehen ganz unten), Vampire sind da eher gemeinschaftlich.

Der Verlauf der Handlung ist, was soll ich sagen, hanebüchen. Es wird gekämpft und gekämpft, in London, in Frankfurt (Werwolfstadt) und Düsseldorf (Vampirstadt), in Russland, vor Teheran ... mal mögen die Werwölfe es kalt, mal warm, ist doch mir egal.
Und noch was, was mich aufregt: die Personen werden durch die Bank weg als "fighter" bezeichnet. Nicht auch mal "warrior" oder "soldier" (obwohl von Armeen die Rede ist), oder als "combatant, neee ein Wort reicht für ein paar hundert Seiten.
Am Ende kommt raus, dass Gott gelogen hat und Adam und Eva auch von den Kindern, die sie betrogen haben, getötet werden können. Besagte Kinder tun das auch, Buch zu Ende. Was n Glück.

Wer also noch immer vom "ich find Vampire und Werwölfe so toll"-Virus befallen ist, dem mag dies als Gegenmittel dienen.

Aber wahrscheinlich bin ich nur zu belesen um den feinen Humor zu erkennen.

22
Bücherecke / Oddities
« am: 2013-07-17, 19:55:47 »
Oddities von Larry Kollar, eBook für 0 €, jetzt 0,89 €

Genre: SciFi und Fantasy, Kurzgeschichtenanthologie

Ich lese ja selten freiwillig Kurzgeschichten. Die Einzelgeschichten, die hier in den Rezensionen auftauchen, hab ich gelesen, weil ich halbwegs wahllos 0 € Bücher geladen hab und nicht immer darauf geachtet habe, ob es ganze Bücher oder Kurzgeschichten sind.
Hierbei dachte ich, es sei eine Anthologie verschiedener Autoren, isses aber nicht.
Aber gut ist es, das Buch.
Es sind fast 30 Geschichtem die erste Hälfte Fantasy, teils Urban, teils High, die zweite Hälfte Science Fiction, teils mit Aliens, teils mit virtueller Existenz und es ist alles dabei.
Wer sich schon länger mal zu nem Lied, einem Roman, Gedicht, Bild inspirieren lassen wollte: lest das Buch. Es ist vollgepackt mit interessanten Ideen, einige nur knapp skizziert, andere schön ausgearbeitet, abwechslungsreich, findig und gut erzählt.
Finde ich auch für gigantische 89 Cent sehr lesenwert.

Und: Per "Blick ins Buch" kann man bei Amazon die ersten vier Geschichten Probelesen, um zu gucken, ob einem der Stil gefällt.

23
Bücherecke / Through Rain and Missing Mantaurs
« am: 2013-07-16, 20:57:51 »
Through Rain and Missing Mantaurs von Jeanne Marcella

Genre: Fantasy, Romanreihe

Das ist ein erster Teil von einer Reihe. Anfangs hab ich mich etwas schwer getan, was auch daran liegt, dass ich immer etwas holpere, wenn Charaktere seltsame Namen haben. Die Hauptcharakterin heißt "Horsemeat", und ja, das fand ich seltsam.
Später dann nicht mehr, als klar war, Horsemeat ist ein Mischling, halb Mensch, halb Zentauer, und Mischlinge werden nicht so hoch angesehen. Da macht der Name Sinn.
Einmal darüber hinweg hat mich das Buch mitgenommen, und ich weiß nicht mal, warum, weil es fast alles hat, was ich an Büchern furchtbar finde.
Es kommen zu viele Personen vor. Lange nicht so viele, wie bei Game of Thrones, aber reichlich. davon sind einige Menschen, einige Zentauren, einige Mischlinge, einige miteinander verwandt, oder verheiratet (man kann zwei Ehepartner haben, was das ganze nicht einfacher macht), haben eine Tarnidentität angenommen und sind eigentlich wer ganz anderes und es ist schon komplex.
Außerdem wissen einige Leute von anderen Leuten, dass sie eigentlich wer ganz anderes sind, haben aber versprochen, es keinem zu sagen, was dazu führt, dass andere Leute denken, jemand anderes hätte eine Tarnidentität, obwohl der tatsächlich ist, wer er ist.
Unterschiedliche Leute halten zu verschiedenen stellen im Buch verschiedene andere Leute für wen anders, bis sich am Ende tatsächlich klärt, wer wer ist.
Klingt verwirrend? War es gar nicht so schlimm, wie man jetzt meint.
An einer Stelle sagt jemand sinngemäß "Aber das Gespräch, dass wir bei Hendrick zu Hause geführt haben, muss unter uns bleiben". da war ich raus. Ich war froh dass ich wusste wer von wem dachte, wer der ist und wer es in Wirklichkeit ist und warum. Über das "wo" wollte ich mir nicht auch noch Gedanken machen. Macht aber auch nichts.

Es ist nicht nur eine verwickelte Identitätenfrage, es ist auch eine verzwickte Situation. Das Abkommen zwischen Menschen und Zentauren muss erneuert werden, dafür braucht man einige ganz spezielle Personen: Einen Keykeeper, einen Locksmith und drei Mantauren. Dann müssen die Geburtsmale der Mantauren von den Mantauren entnommen werden (das läuft irgendwie magisch) und in eine Karte eingesetzt werden, die jemand anders auf den Rücken tätowiert hat (mehr Magie, hoffe ich, sonst bäh). Dann kann man aus der Karte ablesen, wo das Abkommen sich befindet, dahin Reisen und es erneuern. Und damit verrate ich noch nicht wirklich was, denke ich.

Da aber keiner weiß, wer wer ist und die die es wissen, es nicht verraten, dauert es etwas, bis man am Ende des Buches zwar weiß, wer wer ist, aber nicht, ob man genug Mantauren hat.

Die Geschichte ist etwas abgefahren und actionreich erzählt, man kommt kaum zu Atem und deswegen ist es auch egal, wenn man mal irgendwo nicht genau weiß, wer wem warum was nicht sagt. Manchmal möchte man einen schütteln und sagen "Spucks aus!", aber so viel Zeit hat man gar nicht.

Mitreißend, seltsam, teilweise grausam und wirklich spannend.

Mit anderen Worten: Lest es nicht! Teil 2 kommt erst 2014 raus und ich will doch *jetzt* wissen, wie es weiter geht.
Die Autorin hat aber noch andere Sachen geschrieben, vielleicht gucke ich mich da demnächst mal um.

24
Bücherecke / The Light of Eternal darkness
« am: 2013-07-16, 20:38:56 »
The Light of Eternal Darkness von BJK Brown, eBook für 0 €

Genre: vage Endzeit, Kurzgeschichte.

Hier ist man nach ner Viertelstunde durch und fragt sich, warum man das gelesen hat.
Die Geschichte ist nicht wirklich schlecht. Ein Mensch wurde von den Robotern gefangen, die das Ende seiner Welt bedeutet haben.
Außer seinen Gedanken hört man nur am Anfang einmal eine Stimme.
Der Mensch sitzt an einen Stuhl gefesselt allein in einer Zelle und wartet auf den Tod.

Geschichte zu Ende.
Wer sich jetzt wundert hat was mit mir gemeinsam.

Was mir an der Geschichte gefällt ist, das der Hauptcharakter nicht alles weiß. Die Zelle ist nicht aus Beton, sondern aus Beton oder etwas, das wie Beton aussieht. Der Stuhl ist "irgendwie" an den Boden geschraubt. Das ist erheblich glaubwürdiger, als manch andere Beschreibung die man so liest.
Auch die Stimmung, die aufgebaut wird, ist gut gemacht.
Aber mir isses zu kurz, so als eine Geschichte.

Unter dem coolen Namen hatte ich mir mehr vorgestellt.

25
Bücherecke / Telling Time
« am: 2013-07-16, 20:32:25 »
Telling Time von Kathleen Morrison Boehle, eBook für 0 €

Genre: Urban SciFi (gibt es das?), Kurzgeschichte

Eine knackige kleine Kurzgeschichte, mit ca. 45 Minuten ist man dabei, alles spielt innerhalb einer kleinen Firma, man geht nicht vor die Tür - außer virtuell.
Trotzdem lernt man nicht nur die Hauptfigur etwas kennen sondern auch die eigentlich ziemlich coole Idee der Geschichte.
Eine kleine Technologieentwicklungsfirma hat eine Entdeckung gemacht, die die Archäologie und Geschichte revolutionieren kann - oder der Spionage völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
Ich will nicht zu viel verraten, denn die Geschichte ist, meiner Ansicht nach, lesenswert.
Natürlich gibt es in der Technik logische Löcher, durch die man einen Traktor fahren könnte, vielleicht werden diese Löcher aber auch nur nicht gestopft, weil dafür die Zeit zu knapp ist.
Nett geschrieben, im Rahmen von SciFi realistisch und unterhaltsam. Wirtschaftlicher Konkurs, persönliches Drama und Fragen der wirtschaftlichen Ethik schön komprimiert. Könnte auch der Auftakt von was längerem sein, muss es aber nicht.

Geld ausgeben würde ich dafür nicht, aber das ist bei Kurzgeschichten eh immer ein heikles Thema. Eine einzelne verkauft sich schlecht. Für einen Roman der Autorin würde ich schon Geld in die Hand nehmen.

26
Filk-Termine / Antw:DFDF 2013
« am: 2013-07-14, 15:58:46 »
Uiiii! dankeschön für den link!
Schön wars ;)

27
Hallo Kirstin,

der Bass-Beitrags-Entwurf ist an dich unterwegs mit vielen, vielen Fragen zu den anderen Themen.
Illus könnte ich zu dem ein oder anderen natürlich auch machen, aber es soll ja ein bisschen vielseitig bleiben, denke ich.

Vielleicht lässt sich ja jemand mitreißen, auch was abzuliefern?

28
Bücherecke / Last Fall
« am: 2013-07-12, 19:12:41 »
Last Fall von Dean Jen, eBook für 0 €

Genre: Ninja-Fantasy-irgendwas

Okay. Um es kurz zu sagen: Lest es nicht, außer euch ist langweilig und ihr wollt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Das Englisch ist mehr als holprig, unregelmäßige Verben sind dem Autor nicht vertraut, Grammatik an sich eh nicht so recht und vieles wird eher phonetisch geschrieben. Da steht "threw" statt "through", "apart" statt "a part" und anderes in Häufungen.
Teilweise wird es dadurch ungewollt komisch. Zwei schwarze Panther greifen den aktuellen Protagonisten an after "eyeballing" him für ne Weile. Kann man sagen, kommt aber seltsam.
Optisch ist noch anzumerken, dass die an- und Abführungen als als kleine Kästchen mit zahlen drin dargestellt werden und die Hälfte der Apostrophe auch.

Aber kommen wir zum Inhalt:
Es gibt verschiedene Schulen von Ninjas. Jede Schule hat eine eigene Farbe (Wasser ist blau, Sand ist orange, Feuer ist rot ....)
Jede Schule hat eine Spezialität. Die Clear Ninjas können beispielsweise selbst unsichtbar werden oder ihre Waffen unsichtbar machen, was ihnen im Kampf einen unschlagbaren Vorteil verschafft. die Orange Ninjas hingegen können gut mit Sand und können gläserne Waffen herstellen, die quasi unsichtbar sind, was ihnen im Kampf einen unschlagbaren Vorteil verschafft. Aber ich verliere mich wieder in Details...

Die erste Hälfte des Buches wird darauf verwendet, ein paar Schulen nacheinander vorzustellen, in kurzen Episoden. Erst nach etwa der Hälfte (ich glaube mehr) kommen die Geschichten dann zusammen, sodass man annähernd versteht, wofür man das davor alles gelesen hat. Das ist ein bisschen spät.

Das Buch hat die ein oder andere erzählerische Schwäche (ach, echt jetzt?). Ein Ninja trifft in einer Höhle auf einen anderen Ninja der sagt "ich bin dein Bruder!". Der erste Ninja sagt "glaub ich nicht" und geht. Wieder daheim denkt er sich "oh, jetzt glaub ichs doch!" und erzählt seinem Meister von dem Schatz, den sein Bruder sucht. Als der Autor merkt, dass der Bruder in der Höhle gar nichts von nem Schatz erzählt hat, fällt dem ersten Ninja ein, dass sein Bruder früher schon davon besessen war. Soso.

Die Grünen Ninjas sind die einzigen, die nicht sofort alles glauben, was man ihnen sagt. Die reden mit Tieren und Pflanzen und so. Die greifen immer erst mal an, am besten opfern sie noch ein, zwei Tiere, bis sie dann doch glaub, dass die anderen gar nicht die Bösen sind. Oh, Tschuldigung...

Die anderen Ninjas glauben echt - alles. "Ein roter Ninja hat unsere Schule angegriffen, jetzt vernichten wir die Roten" sagt ein gelber Ninja. Alle anderen "Oh ja, macht mal, das wird schon so in Ordnung sein. Aber he, die Roten sind mehr als ihr, dann helfen wir euch ein bisschen".
Oder "He wir kommen drei Jahre aus der Zukunft, wir waren in einer Zeitschleife" und die anderen "Echt? Ist ja voll der Wahnsinn!".

Mitten drin hört das Buch auf mit den Worten "to be continoued" und ich denke, "besser nich, ey".

Das Buch ist anscheinend nicht übersetzt, sondern ist so. Schade. Es liest sich, als würde ein Kind eine Geschichte erzählen, etwas naiv, nicht immer zusammenhängend und auch nicht unbedingt logisch.

Es hätte nett sein können.
Die Ninjas heißen alle nach dem Gebiet, in dem sie gut sind. Die Gelben Ninjas könne mit Licht und heißen Brilliance, Chromaticity und Luminescence, die Grünen Ninjas heißen Birch oder wie andere Bäume, die Sandninjas heißen alle nach Orten (warum? was weiß ich) also London, Ontario und Wales, die Erdninjas nach Gesteinen. Aber ach, was helfen putzige Ideen, wenn man nichts draus macht?
Hätte man die Geschichte der Gelben Ninjas am Anfang als Kurzgeschichte steehn lassen, wäre es besser gewesen.

Wer also dachte, ich wär weich geworden und fänd jetzt alles gut, der hat sich getäuscht. Ich hatte nur zwischendurch mehr Glück.

29
Bücherecke / A Theft of Magic
« am: 2013-07-12, 18:48:32 »
Theft of Magic, von D.L. Altason, eBook für 0€

Kurzgeschichte, Urban Fantasy

Ehm, nee. Nee, nee, nee. Diese Kurzgeschichte kostet euch vielleicht nur eine halbe Stunde eures Lebens, aber denkt daran: diese Zeit bekommt ihr nie wieder zurück.
Also: Ein paar zauberkundige Leute tun sich zusammen um aus einem Museum Meteoritengestein zu klauen. Warum? Weil Meteoritengestein "Spark" enthält, und das braucht man, um komplexere Zauberformeln zu laden.
Kaum hat man sich die Namen gemerkt sind die auch schon im Museum eingestiegen, haben das Zeug geklaut und einer der Gruppe hat alle anderen umgebracht und die Geschichte ist zu Ende.
Was n Glück.

Nicht lesen!

30
Bücherecke / Antw:Was lest ihr gerade so?
« am: 2013-07-09, 21:26:28 »
Ich wühle mich durch diverse eBooks die ich bei Amazon (jaja, Werbung, nein, nur n Hinweis) für 0 € runtergeladen habe.
Welche davon lohnen und für welche auch das noch zu viel Geld ist hab ich im "Kurzrezensionen"-Thread.
Und ja, ich lese momentan viel. Ich sitz viel in der Bahn ;)
eBook-mäßig bin ich gerade zwischen zwei Büchern, ansonsten liegt an der Badewanne Schätzings "Tod und Teufel", hmm, und im Bett liegt der Schwarm. Das klingt jetzt kuscheliger, als es ist. Es ist ja nicht mein Schwarm, sondern der von Schätzing.
Ich finde die Bücher erstaunlich unterschiedlich.
Eines spielt zur Zeit des Dombaus (jaja, das ist sehr vage eingegrenzt) in Köln und das andere "ungefähr Jetzt-Zeit" weltweit, hauptsächlich Vancouver und Kiel, oder so.
Was ich toll finde, ist, dass neben aller Fiktion beide Bücher, ohne oberlehrerhaft zu wirken, viele Fakten zu den jeweiligen Themen vermitteln.
In "Tod und Teufel" lernt man viel über das politische Klima in Köln, die Kreuzzüge (ja, die waren vorher), Kirchenklüngel und allerlei historisches.
In "Der Schwarm" lernt man viel über Wale, Meeresströmungen, Tiefseeforschung und die Probleme dabei, noch n bisschen was über Indianer und was halt so anfällt.
Man muss jeweils selbst darauf achten, Fakten von Fiktion getrennt zu halten, das mag Leuten, die wenig Vorwissen mitbringen in beide Richtungen ab und an etwas schwer fallen, aber andererseits ist es herrliches Infotainment, eben weil die "Unterrichtseinheiten" in die Geschichte verwoben sind.

Bin mit beidem noch nicht durch, wenn doch, dann mehr im Rezensionenthread.

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